Auf die Plätze…

 

Dies war das erste Kapitel eines Buches, an dem ich lange gearbeitet habe. Bevor ich zu der Einsicht gelangte, dass mir Geschichten erzählen doch sehr viel mehr Spaß macht. 

Die meisten Menschen schrecken bekanntlich vor einer Selbständigkeit zurück. Obwohl gerade in unserer Zeit dieser Schritt oft näherliegt, als viele glauben. Denn statt zum Beispiel im Zuge von Arbeitslosigkeit verzweifelt nach Rückwegen in ein (vermeintlich) sicheres Angestelltenverhältnis zu suchen, wäre der Schritt in die Selbständigkeit vielleicht der einfachere Weg. Zumal dazu – dem Internet und seinen Möglichkeiten sei Dank – in vielen Fällen gar keine großen Investitionen nötig sind. Allerdings müssen Sie bereit sein, zu lernen.

Wie gesagt – die Idee für diesen Ratgeber trug ich geraume Zeit mit mir herum. Der „klassische“ Weg für solche Bücher sieht normalerweise so aus: Sie entwerfen ein Exposé, verfassen eine Leseprobe mit einigen Beispiel-Kapiteln. Dann schicken Sie das Ganze an eine Literatur-Agentur (an Verlage senden, geht auch, ist aber inzwischen sehr, SEHR schwierig geworden). Dann warten Sie, ob jemand Interesse hat. Wenn ja, sucht die Agentur nach einem passenden Verlag. Sie bekommen – wenn Sie Glück haben – einen Vorschuss und einen Termin, wann das Manuskript fertig sein soll. Die Alternative: Sie gehen unter die Selfpublisher und veröffentlichen Ihren Ratgeber in eigener Regie. Beides hat – wie fast alles im Leben – Vor- und Nachteile.

Was mich angeht, so werde ich es wohl erst einmal auf dem „klassischen Weg“ versuchen. Denn da gibt es ja noch die besagten Geschichten. Es wäre einfacher, könnte ich mich auf`s Schreiben konzentrieren und alles weitere einer Agentur überlassen. Aber, egal. Wir werden sehen…

Was ich mit dem unvollendeten Sachbuch vorhabe, ist Folgendes: in lockerer Folge einige der Kapitel von „Pflück Dir einen Stern“ hier auf meinen Blogseiten veröffentlichen. Die Kommentare sind offen für Fragen und Themenvorschläge. Wenn Sie mögen, lassen Sie es mich (und alle, die hier mitlesen) wissen, falls Sie gerade über eine Selbständigkeit nachdenken oder schon dabei sind, eine Selbige zu planen oder vielleicht sogar bereits gestartet haben. Und denken Sie dran: Diese Seiten richten sich nicht nur an Unternehmensgründer, sondern auch an Autoren, Coaches und alle anderen Arten von Freiberufler. Vor allem aber sind diese Seiten gedacht für FRAUEN, die sich selbständig machen wollen und denen ich auf diesem Weg Mut machen möchte.

Einige von Ihnen kennen mich vielleicht noch als freie Autorin und Konzeptionerin. Denn damit habe ich rund zwanzig Jahre lang mein Geld verdient, bevor ich vor drei Jahren mit dem anfing, was heute die Sternenfaktorei ist.

Meine Zeit in Angestellten-Verhältnissen endete bereits im Herbst 1990, als ich meinen damaligen Job kündigte und mich endgültig in die Selbstständigkeit entließ. Das ergab sich so. Es war nicht wirklich geplant. Eine frühere Kollegin bot mir eine Kooperation an. Und die war ein Glücksfall von der Sorte, die man einfach nicht ausschlagen KONNTE. Gemacht habe ich danach – abgesehen vom Artikel schreiben und Konzepte entwickeln – noch alles Mögliche. Einiges aus Übermut. Einiges, weil es sich gut anhörte. Einiges, weil ich schlicht Geld brauchte.

Vor vier, fünf Jahren schließlich wurde mir klar, dass da immer noch eine Menge an Potenzialen ungenutzt „herumlag“, und ich fing an, darüber nachzudenken, wie ich das in eine neue Form der Selbständigkeit packen könnte.

Wenn ich Ihnen heute erzählen würde, das hätte mein Leben vereinfacht, würde ich lügen. Aber das, was inzwischen unter dem Dach der Sternenfaktorei möglich geworden ist und in Zukunft noch möglich sein wird, macht mich GLÜCKLICH. Und ich bin heute ausgeglichener und ruhiger, als ich das in all den Jahren als freie Autorin und Konzeptionerin je gewesen bin. Noch immer gibt es mal eine Durststrecke hier und da. Und jedesmal, wenn ich gerade wieder einen Schritt wage auf ein Terrain, auf dem ich mich (noch) nicht auskenne, überfallen mich Zweifel, ob ich das, was ich mir vornehme, wirklich schaffen werde. Aber: Ich würde die Freiheiten – und Chancen – die mir die Selbständigkeit heute bietet, um nichts in der Welt aufgeben.

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Susanne

Susanne

Vordenkerin bei der Sternenfaktorei
Ich kann nicht zaubern, aber ich kann Ideen und Konzepte (auch gern mal ausgefallene) für so ziemlich alles und jeden entwickeln. Schließlich habe ich unter anderem damit lange Zeit mein Geld verdient. Und was ich gelernt habe, kann ich anderen einfach und schnell vermitteln. Ich war selbständige Konzeptionerin und freie Autorin. Jetzt bin ich Motivations- und Kreativitäts-Trainerin, Business- und Intuitions-Coach. Und der Kopf hinter der Sternenfaktorei. KaShaka!
Susanne

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