Finden Sie das, was Sie lieben

Um etwas gut zu machen, müssen Sie es gern tun. Ich weiß, diese Idee ist nicht gerade neu. Wir können es auch auf diese fünf kleinen Worte reduzieren: “Tu das, was du liebst.” Aber es reicht nicht, das nur zu erzählen. Denn die Sache ist komplizierter, als sie auf den ersten Blick scheint.

Als ich ungefähr 9 oder 10 Jahre alt war, sagte meine damalige Lieblingslehrerin zu mir, ich könnte alles werden, was ich wollte, solange ich Spaß dabei hätte. Ich erinnere mich daran noch so gut, weil mich dieser Satz so verblüffte. In den Sechzigern erzählte normalerweiser niemand kleinen Mädchen, dass sie alles werden könnten – geschweige denn, dass sie sich danach richten sollten, “Spaß” dabei zu haben.

Leider sind es häufig unsere eigenen Eltern, die uns mit irreführenden Maßstäben füttern. Sie trichtern uns ein, dass es vor allem darum ginge, einen “sicheren Job” zu finden. Oder sie übertragen ihre eigenen gescheiterten Ziele auf uns und trimmen uns auf “Erfolg”. Vielleicht wäre es besser für Kinder, wenn Eltern ihnen vorleben würden, ihre Arbeit zu lieben, statt zu vermitteln, dass man unbedingt eine eigene Immobilie kaufen sollte.

Das führt nämlich dazu, dass wir oft nur GLAUBEN, dass wir das, womit wir unser Geld verdienen, gern tun.

Woran Sie erkennen, ob Sie ehrlich mit sich sind? Ganz einfach: Wenn Sie etwas gern tun, auch, wenn Sie dafür NICHT bezahlt werden.

Bedauerlicherweise trifft das bei vielen Menschen nur auf ihre Freizeitbeschäftigungen zu. Und gleichzeitig meinen sie, dass sich das eine mit dem anderen nicht verbinden ließe.

Und dann gibt es da noch diese oft strapazierte Floskel, dass schließlich nicht jeder das tun kann, was er tun möchte. Weil ja auch jemand die unangenehmen Jobs machen müsse. Wirklich, ist das so?

Und was wäre, wenn “unangenehm” genauso relativ wäre, wie alles andere?

Tatsächlich bestünde der erste Schritt darin, dass Sie sich eingestehen, dass Sie unzufrieden sind. Und dann…

Wie ist das bei Ihnen? Haben Sie so einen radikalen Wechsel schon einmal vollzogen? Und wenn ja, wie war das für Sie?

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Susanne

Susanne

Vordenkerin bei der Sternenfaktorei
Ich kann nicht zaubern, aber ich kann Ideen und Konzepte (auch gern mal ausgefallene) für so ziemlich alles und jeden entwickeln. Schließlich habe ich unter anderem damit lange Zeit mein Geld verdient. Und was ich gelernt habe, kann ich anderen einfach und schnell vermitteln. Ich war selbständige Konzeptionerin und freie Autorin. Jetzt bin ich Motivations- und Kreativitäts-Trainerin, Business- und Intuitions-Coach. Und der Kopf hinter der Sternenfaktorei. KaShaka!
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