Frühaufsteher oder Nachteule – wer kommt weiter?

Nein, ich habe keine Serie lebenswichtiger Termine. Und nein, ich falle auch nicht zum Spaß zur Zeit jeden Morgen mitten in der Nacht aus dem Bett.

Die Wahrheit ist, dass ich gerade eine Menge – wirklich richtig VIEL – Arbeit zu erledigen habe. Wenn Sie jetzt allerdings glauben, dass ich zu diesen Menschen gehöre, denen es nichts ausmacht, mit den Hühnern aufzustehen, dann kann ich nur sagen: Irrtum. Im Gegenteil. Den größten Teil meines bisherigen Lebens war ich sogar der Inbegriff einer Nachteule: Morgens nicht raus, abends nicht rein.

Noch in meinen Dreißigern war es keine Seltenheit, dass ich am Wochenende schon mal um zwei Uhr mittags noch im Bett lag. Samstags irgendwo nett essen, anschließend Kino und zum Abschluss tanzen gehen bis morgens um fünf, dann ausschlafen bis zwei – das bereitete mir nicht die Bohne Schuldgefühle. Ehrlich gesagt, wäre ich oft den ganzen Sonntag über einfach im Bett geblieben, hätte es nicht auch damals schon eine freundliche Hundedame gegeben, die – mehr oder weniger geduldig – auf ihren Gassi-Gang wartete.

Was das alles mit Ihnen zu tun hat? Tja, kommt drauf an. Vor ein paar Tagen hatte ich mit Freunden eine hitzige Diskussion darüber, wer es im Leben wohl leichter hat bzw. wer es weiter bringt  – Frühaufsteher oder Nachteulen.

Ich für meinen Teil habe, was das angeht, inzwischen meine eigene Taktik: Geht es darum, Dinge fertig zu stellen, die Konzentration und Sorgfalt erfordern, stehe ich lieber früh auf. Brauche ich dagegen kreative Impulse, bin ich dafür oftmals nachts empfänglicher als tagsüber. Solche Phasen führen dann schon mal dazu, dass ich des öfteren bis morgens um sechs am Computer sitze, dann mit meinem Hund laufe und anschließend schlafen gehe.

Wie ist es bei Ihnen: Sind Sie eher Frühaufsteher oder mehr Nachteule? Passen Sie sich mit Ihrem eigenen Schlafrhythmus Ihrer Umgebung an, oder geben Sie wechselnden Gegebenheiten einfach nach?

Und speziell für alle Nachteulen unter Ihnen: Haben Sie je versucht, sich „umzupolen“? Wie war das? Und an die Frühaufsteher: Welche Erfahrungen haben Sie mit Nachtschwärmern gemacht?

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Susanne

Susanne

Vordenkerin bei der Sternenfaktorei
Ich kann nicht zaubern, aber ich kann Ideen und Konzepte (auch gern mal ausgefallene) für so ziemlich alles und jeden entwickeln. Schließlich habe ich unter anderem damit lange Zeit mein Geld verdient. Und was ich gelernt habe, kann ich anderen einfach und schnell vermitteln. Ich war selbständige Konzeptionerin und freie Autorin. Jetzt bin ich Motivations- und Kreativitäts-Trainerin, Business- und Intuitions-Coach. Und der Kopf hinter der Sternenfaktorei. KaShaka!
Susanne

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  1. Susanne

    Hallo, Britta! Dankeschön… Ja, das mit den Frauen, die früh aufstehen, so bald Kinder da sind, ist offenbar immer noch weit verbreitet. Obwohl ich inzwischen auch immer öfter mal höre, dass junge Väter bereitwillig die Nachtschicht übernehmen, wenn ein junger Erdenbürger z. B. in der „Zähnchen-Auer-Brüll-Phase“ steckt. Wenn wir Frauen das also nicht selbst wieder anders einreißen lassen, besteht für die nächste Generation vielleicht Hoffnung… ;0)

    Gruß

    Susanne

  2. Hallo, Susanne! Von Natur aus bin ich eigentlich eher Nachteule und Langschläfer. Aber als dann die Kinder kamen… Man kennt das ja. Inzwischen ist es bei uns so: Mein Mann ist am Wochenende dran, sich um das Frühstück und die Kinder zu kümmern. Und ich bleibe einfach liegen. Klappt (meistens) gut… 🙂

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