Ideen im Schlaf entwickeln? Klappt!

Es gibt bekanntlich Menschen, die behaupten, dass ihnen ihre Ideen im Schlaf „zufliegen“. Bisher hielt ich das immer für Prahlerei. Seit heute Nacht weiß ich es besser.

Schon seit ein paar Wochen habe ich das Gefühl, dass irgendwas passiert ist.

Ich weiß nur nicht, was. Ich kann mich vor Inspirationen kaum noch retten. Bislang kamen die allerdings immer nur, wenn ich wach war.

Gestern Nacht ist es zum ersten Mal passiert, während ich schlief. Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

Das war nämlich so: Der Übergang vom Schlafen zum Träumen zum Aufwachen war ein absolut fließender. Folglich kann ich den auch gar nicht so genau beschreiben. Der erste Gedanke, den ich bewusst hatte, war: ´Karla öffnet Türen. Ist ein Serien-Comic. Eine junge Frau erlebt die sonderbarsten Geschichten, indem sie Türen öffnet. Nie weiß sie, in was für eine Geschichte sie hineinstolpert oder welche Tür in eine Geschichte führt…`

Stellen Sie sich vor, Sie wachen morgens mit so einem Gedankengang auf. Normalerweise sind meine Gedanken eher von der Art ´Steh ich auf oder dreh ich mich noch mal rum`. Oder ´Müssen meine Nachbarn immer so mit den Türen knallen…!?`

Nun hab` ich den Schlamassel. Wenn etwas nämlich einen Namen und auch schon einen roten Faden hat, werde ich es nicht mehr los. Und nun das! Hab ich schon mal einen Comic entwickelt? Nicht so einen. Geschweige denn, eine Serie desselben. Und das letzte Mal ist vermutlich so an die vierzig Jahre her.

Außerdem stecke ich sowieso schon bis zum Hals in Projekten, die mich alle kürzlich angesprungen haben. Und mit „kürzlich“, meine ich die letzten zehn, zwölf Monate.

Aber nicht, dass wir uns missverstehen. Ich jammere nicht über den Umstand, dass da plötzlich so viele tolle Ideen rauskommen. Ich jammere über die Aussicht, was ich armes, kleines Dutzidutzi noch alles möglichst schnell lernen muss, um diesen tollen Ideen auch gerecht zu werden. Siehe oben von wegen „schon mal gemacht“.

Aber, sei`s drum. Wenn Sie mich jetzt fragen, was Sie tun könnten, um vielleicht auch mal von der Muse im Schlaf geknutscht zu werden, könnte ich Ihnen nur Folgendes sagen: Während der vergangenen Monate bin ich öfter bei laufendem Fernseher eingeschlafen. Und da der Timer kaputt war, lief der Fernseher dann die ganze Nacht.

Ob das was mit meinen Inspirationen zu tun hat? Keine Ahnung. Was meinen Sie? Und: Ist Ihnen das auch schon mal passiert – so eine Idee im Schlaf?

Übrigens: Auf die eher konventionelle Art – also im Wachzustand – helfe ich Ihren Ideen in meiner Meisterklasse „Kreativität“ und meinem Intuitions-Training „Die dreizehnte Tür“ auf die Sprünge.

Aktualisierung vom 18.03.2017: Karla heißt jetzt Petunia. Und der Comic wird ein „richtiger“ Roman. Titel: „Petunia Pope und das Wesen der Zeit“. Aber Türen öffnet auch Petunia immer noch.

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Susanne

Susanne

Vordenkerin bei der Sternenfaktorei
Ich kann nicht zaubern, aber ich kann Ideen und Konzepte (auch gern mal ausgefallene) für so ziemlich alles und jeden entwickeln. Schließlich habe ich unter anderem damit lange Zeit mein Geld verdient. Und was ich gelernt habe, kann ich anderen einfach und schnell vermitteln. Ich war selbständige Konzeptionerin und freie Autorin. Jetzt bin ich Motivations- und Kreativitäts-Trainerin, Business- und Intuitions-Coach. Und der Kopf hinter der Sternenfaktorei. KaShaka!
Susanne

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  1. Find ich total toll, dabei zuzugucken, wie sich das alles hier inzwischen entwickelt. Weiter so! Freu mich jetzt schon darauf deine Bücher zu lesen. 🙂 LG Zuni

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