Welchen Traum suchen Sie sich aus?

Isabella, die sechsjährige Tochter einer Freundin, war letzten Sommer eine Woche zu Besuch bei mir.

Kurz vor dem Einschlafen, als ich sie eben ins Bett gebracht hatte, kniff sie plötzlich die Augen fest zusammen. Erstaunt fragte ich: „Was machst du denn da, Bella?“ Sie sagte: „Ich such mir meinen Traum aus.“ Dann dachte sie noch einen Moment nach und meinte: „Hab mich entschieden! Du kannst mir jetzt gute Nacht sagen…“ Sie lächelte kurz und war im nächsten Moment auch schon eingeschlafen.

Träume sind etwas, dem wir Erwachsene, die wir meist eher skeptisch und zynisch geworden sind, nur noch wenig Beachtung schenken. Wenn`s hoch kommt, haben wir noch ein paar Ziele, denen wir folgen – mehr oder weniger ehrgeizig. Ansonsten sind wir damit beschäftigt, unsere Alltags-Aufgaben durch zu takten. Zeit zum Träumen nehmen wir uns nur noch selten. Tatsache aber ist, dass fast jedes Ziel irgendwann einmal als Traum begann. Bevor es nämlich so konkret wurde, dass es reif dafür war, einen Plan zur Erreichung dieses Zieles zu entwickeln.

Warum es so wichtig ist, Ziele zu haben

Frage: Warum erreichen wohl durchschnittlich 3% der Universitäts-Absolventen in ihrem späteren Berufs-Leben das rund Zehnfache des Einkommens der übrigen 97%?

1979 gab es dazu eine Studie unter Universitäts-Absolventen verschiedener Fakultäten:

Den Studenten hatte man folgende Fragen gestellt: „Haben Sie sich klare Ziele für Ihre Zukunft gesetzt? Und wenn ja, haben Sie bereits konkrete Pläne für deren Erreichung?“

  • 84% hatten gar keine Ziele
  • 13% hatten zwar Ziele, aber noch keine Vorstellung, wie sie die erreichen wollten
  • 3% hatten klare, konkret formulierte Ziele und auch bereits genaue Vorstellungen, wie sie ihre Ziele erreichen wollten.

Zehn Jahre später, 1989, befragte man die Teilnehmer der Studie von 1979 noch einmal. Das Ergebnis können Sie sich wahrscheinlich denken:

  • Die 13% mit den Zielen, verdienten im Durchschnitt doppelt so viel, wie die 84% ohne.
  • Sehr viel erstaunlicher aber – die 3% mit sowohl klaren Zielen, als auch konkreten Plänen für die Umsetzung, verdienten durchschnittlich 10x so viel!

Glück ist keine Frage des Geldes

Unsere wunderbare digitale Welt bietet jedem von uns heute eine riesige Auswahl von Möglichkeiten. Und nicht selten führt das bei einigen von uns auf Wege ganz neuer Selbstverwirklichung, künstlerischer Erfolge oder sogar zu weltweiter Bekanntheit.

  • Teenager, die einfach gern mit Videotechnik experimentieren und plötzlich regelmäßig Tausende von Zuschauern auf YouTube bespaßen.
  • Menschen, die in ihrer Freizeit Kurzgeschichten auf ihrem Blog veröffentlichen und auf einmal die Bestsellerliste bei Amazon anführen.

Die 7 Kategorien der Zielsetzung

Hier sind sie, die sieben Kategorien, innerhalb derer Sie diejenigen Ihrer Ziele festlegen sollten, die Ihnen besonders wichtig sind:

  1. Finanziell: so etwas wie Einkommen oder Umsatz oder Abbau bestehender Schulden
  2. Karriere und Business: neue Projekte, Partnerschaften oder Kooperationen
  3. Freizeit: Urlaub, Reisen oder besondere Unternehmungen
  4. Gesundheit und Fitness: abnehmen, Fitness und gesunde Ernährung
  5. Beziehungen: Familie, Freunde
  6. Persönliches: zum Beispiel Neues lernen, spirituelle Ziele
  7. Gemeinnützigkeit: Spenden, Mitarbeit in einer gemeinnützigen Organisation

Wir alle sollten uns immer mal wieder mit dem beschäftigen, was wir uns von den kommenden Wochen und Monaten erhoffen und was wir selbst dazu beitragen können. Also, nehmen Sie sich ruhig ein paar Minuten… zum Träumen… zum Ziele setzen… zum Planen…

Welchen Traum wählen Sie?

Übrigens – falls Selbständigkeit Ihr Traum ist und Sie bei der Verwirklichung vielleicht Unterstützung brauchen, empfehle ich Ihnen meinen Business-Kurs „Pflück Dir einen Stern“

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Susanne

Susanne

Vordenkerin bei der Sternenfaktorei
Ich kann nicht zaubern, aber ich kann Ideen und Konzepte (auch gern mal ausgefallene) für so ziemlich alles und jeden entwickeln. Schließlich habe ich unter anderem damit lange Zeit mein Geld verdient. Und was ich gelernt habe, kann ich anderen einfach und schnell vermitteln. Ich war selbständige Konzeptionerin und freie Autorin. Jetzt bin ich Motivations- und Kreativitäts-Trainerin, Business- und Intuitions-Coach. Und der Kopf hinter der Sternenfaktorei. KaShaka!
Susanne

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  1. Hallo Susanne! Ich für meinen Teil, tue mich ja (ich muss es gestehen) auch immer ein bisschen schwer, Träume und Ziele als vergleichbar anzusehen. Bzw. davon auszugehen, dass das eine tatsächlich zum anderen führen könnte. Aber so, wie Du das beschreibst, sollte ich vielleicht wirklich umdenken… 🙂

    Liebe Grüße

    Britta

    P. S.: Deine Artikel gefallen mir!

    • Susanne

      Hallo, Britta! Danke! Und: Schön, Dich hier zu lesen ;0). Früher dachte ich auch immer, Träume und Ziele seien zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Inzwischen weiß ich aber, dass das eine – Träume – (wenn wir wollen) – nur die noch nicht mit dem Willen verbundene Vorstufe des anderen – Ziele – ist. Und ist das nicht verblüffend?

      Gruß

      Susanne

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