Wie Wünsche wahr werden

Vor ein paar Tagen saß ich mit einer Freundin zusammen, und irgendwie kamen wir auf das Thema „Wünsche“. Dabei fiel mir wieder einmal auf, dass die meisten von uns offenbar viel mehr als nur einen Wunsch haben. Das brachte mich dazu, über Wünsche und das Wünschen generell nachzudenken. Wie oft fliegt uns so ein „Wunsch-Gedanke“ an? Aber wie oft denken wir über das Wünschen selbst nach? Was mich angeht, muss ich gestehen: Vielleicht heute zum ersten Mal.

Unterschiedliche Wünsche für unterschiedliche Menschen

Die eine Art von Wünschen ist  „egoistisch“. Diese Wünsche gelten schicken Autos, besserem Aussehen, größeren Fernsehern oder (na ja, kennen wir wohl alle) mehr Geld…

Die andere Art von Wünschen wird meist aus Kummer, schmerzlichen Erfahrungen und Enttäuschungen geboren. Diese Wünsche gelten der Familie eines Freundes, der gestorben ist, einem neuen Job, nachdem jemandem gekündigt wurde, der Gesundheit, wenn jemand gerade eine schlimme Diagnose bekommen hat.

Diese Wünsche haben häufig zu tun mit Ängsten… ja, und auch mit Sehnsucht. Aber sehr oft, sind es die Ängste und Sehnsüchte anderer, die wir durch unsere Wünsche mit ihnen teilen und so ein ganz klein wenig erträglicher zu machen hoffen. Manchmal, wenn ich höre, was sich jemand wünscht, der mir wichtig ist, kommt in mir das überwältigende Bedürfnis hoch, sofort los zu gehen und ihm oder ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Natürlich kann ich das in der Regel nicht.

Worte werden zu Wirklichkeiten

Es mag zu simpel klingen… oder zu naiv. Tatsache aber ist, Worte können eine ungeheure Kraft entfalten. Wann immer Menschen bereit sind, ihr Innerstes zu offenbaren, berührt uns das. Und manchmal – vielleicht nicht so oft, wie es erstrebenswert wäre – aber manchmal entsteht aus so einer Berührung ein Impuls.

Jemand fasst einen Entschluss, entwickelt einen Plan… und setzt sich in Bewegung. Vielleicht verändert er – oder sie – aus dieser Bewegung heraus „nur“ sein oder ihr eigenes Leben. Vielleicht verändert diese Bewegung aber auch unser aller Leben. Wir wissen es nicht. Doch immer braucht es am Anfang nur einen einzigen Menschen, der sich in Bewegung setzt. Uns selbst! Wenn wir wollen, dass sich in unserem Leben etwas ändert, wenn wir etwas für uns oder für andere verbessern wollen, müssen wir selbst damit anfangen.

Schritt für Schritt

Wollen Sie 5 Kilo abnehmen? Sie müssen sich nicht kasteien. Hungern wäre sowieso der falsche Weg. Fangen Sie an mit einem Schritt. Lassen Sie die Mittagsmahlzeit weg, und essen Sie stattdessen Obst. Eine Woche lang. Dann gehen Sie über zum nächsten kleinen Schritt: Machen Sie zusätzlich 1 – 2 mal pro Woche einen strammen Spaziergang.

Wollen Sie, dass Ihr Freund, der gerade seinen Job verloren hat, möglichst bald einen neuen findet? Dann setzen Sie sich mit ihm zusammen hin und helfen Sie ihm dabei, Bewerbungen zu schreiben. Zu zweit werden Sie vermutlich doppelt so viele Bewerbungen in der Hälfte der Zeit schaffen.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich will Nöte nicht herunterspielen. Ich will Ihnen zeigen, dass es oft mehr Wege gibt, als wir vor lauter Sorgen noch zu sehen imstande sind.

Sie fragen, was ich mir wünsche?

Ich wünschte, meine Pläne ließen sich schneller in die Tat umsetzen.

Ich wünschte, mich würden keine Selbstzweifel mehr plagen.

Ich wünschte, die beiden eben genannten Wünsche müsste ich gar nicht mehr haben.

Und jetzt sind Sie daran. Was wünschen Sie sich? (Klar, Frieden für die Welt wünschen wir uns alle. Und dass niemand mehr Hunger leiden muss. Und dass wir alle endlich lernen mit dieser, unserer Welt pfleglicher umzugehen.) Was ich meine… Was ist Ihr persönlicher Wunsch – für Sie selbst oder für andere? Glauben Sie, dass Ihr Wunsch wahr werden kann?

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Susanne

Susanne

Vordenkerin bei der Sternenfaktorei
Ich kann nicht zaubern, aber ich kann Ideen und Konzepte (auch gern mal ausgefallene) für so ziemlich alles und jeden entwickeln. Schließlich habe ich unter anderem damit lange Zeit mein Geld verdient. Und was ich gelernt habe, kann ich anderen einfach und schnell vermitteln. Ich war selbständige Konzeptionerin und freie Autorin. Jetzt bin ich Motivations- und Kreativitäts-Trainerin, Business- und Intuitions-Coach. Und der Kopf hinter der Sternenfaktorei. KaShaka!
Susanne

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